Editorial

Hendrik Grempe

WENN LEUCHTEN MITEINANDER KOMMUNIZIEREN

Interview mit Hendrik Grempe, Head of Property Management Vodafone, Düsseldorf.

Vodafone Deutschland schaffte mit der neuen Konzernzentrale Raum für 5.000 Mitarbeiter auf stolzen 86.000 Quadratmetern. Der Campus steht für Kommunikation, Kreativität und viele Freiräume für die Mitarbeiter. Umso wichtiger war es bei der Beleuchtung des Open Space Offices neue Wege zu beschreiten.

Warum haben Sie sich bei der Beleuchtungsplanung nach einer Kommunikationstechnologie umgeschaut?

Bei Stehleuchten führt eine Einzelplatzlösung zu starken Helligkeitskontrasten im Raum. Dieser harte Hell-Dunkel-Kontrast ist ergonomisch höchst unbefriedigend und ermüdend. Dies wollten wir vemeiden, und zwar so unkompliziert wie möglich.

Welche Bedürfnisse haben Sie zur ALONE at WORK®-Technologie geführt? Menschliche Bedürfnisse (z.B. der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten) oder räumliche Begebenheiten (z.B. Open-Space-Office)?

Wir wollten eine hochflexible Open-Space-Beleuchtung mit ausschliesslicher Verwendung von mobilen Stehleuchten. Darüber hinaus sollten sämtliche arbeitsmedizinischen Normen eingehalten werden. Gemeinsam mit Regent haben wir eine massgeschneiderte ALONE at WORK-Lösung für das Vodafone Campus-Projekt entwickelt. 

Welche besonderen Herausforderungen stellten sich an die Kommunikationstechnologie im Rahmen Ihres Projektes?

Bei Vodafone gibt es bis auf ganz wenige Ausnahmen keine fest zugewiesenen Arbeitsplätze. Wir arbeiten 24/7, was grosse Schwankungen in der Belegungsdichte zur Folge hat. Deshalb brauchen wir eine Beleuchtung, die sich unkompliziert an die immer wieder neuen Personalpräsenzen und an die wechselnden Tageslichtsituationen anpassen kann. 

Weshalb haben Sie sich letztendlich für ALONE at WORK entschieden?

ALONE at WORK macht das Umstellen und Neuordnen der Leuchten im Raum ohne langwierigen und kostspieligen Programmieraufwand möglich.

Worin unterscheidet sich ALONE at WORK von den Angeboten der Konkurrenz?

Die Leuchtenkommunikation erfolgt nicht über Funkwellen, sondern basiert auf einer optoelektronischen Verbindung. Eine gesundheitlich vollkommen unbedenkliche Lösung.