Künstliches Licht

Die Qualität der Beleuchtung und die visuelle Gestaltung des gesamten Arbeitsumfeldes sind Grundvoraussetzungen für fehler- und ermüdungsfreies Sehen.

Die Lichtplanung  von heute beschränkt sich nicht mehr nur auf die Berechnung des notwendigen, in Normen, Vorschriften und Richtlinien vorgegebenen Beleuchtungsniveaus. Nicht nur das Einplanen und Berechnen von Leuchten in Räumen ist gefordert, sondern eine ganzheitliche, durchgängige Lichtlösung.
Es geht auch darum, ein attraktives Arbeits- und Erlebnissumfeld zu schaffen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Beleuchtungsakzente eindeutig zur Aktivierung des Wohlbefindens beitragen, deshalb sollte die Beleuchtungsplanung von der Eindimensionalität der Allgemeinbeleuchtung abrücken.

 

Vier Ziele für eine gute Beleuchtung:

  • Leistungsfähigkeit der Benutzer steigern
  • Fehler reduzieren
  • Beeinträchtigungen reduzieren
  • Allgemeines Wohlbefinden verbessern

Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele:

  • Sehleistung erhöhen
  • Erreichen einer ausgeglichenen Leuchtdichteverteilung (ausgewogenes Verhältnis von gerichteten zu diffusen Lichtanteilen)
  • Verbessern der Modellierung räumlicher Objekte sowie Verbesserung der visuellen Kommunikation
  • Einbezug durch Tageslicht

Eine Reihe von Quantitäts- und Qualitätskriterien kann zur Beurteilung einer Beleuchtungsanlage herangezogen werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Gütekriterien erörtert:

  • Beleuchtungsstärke (horizontal / vertikal / zylindrisch)
  • Begrenzung der Direktblendung
  • Begrenzung der Reflexblendung
  • Leuchtdichteverteilung
  • Lichtfarbe und Farbwiedergabe
  • Tageslicht
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